Gedanken zu Beobachtungen der letzten Zeit

In der letzten Zeit werden mir immer wieder Hunde vorgestellt, die mittels Leinenruck und körperlicher Manipulation ausgebildet wurden. Angeleitet und ausgebildet durch „erfahrene“ Ausbilder. Vor einiger Zeit tauchte dann auch ein Hund mit einem sogenannten „Stachelhalsband“ auf. Was mich doch sehr verwunderte. Da heutzutage diese Ausbildungsmethoden sehr umstritten sind, teils tierschutzrechtlich verboten und was den Erfolg auf Dauer verspricht widerlegt. (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/41356689_kw45_pa_petitionen_dressur/209872)

Grenzen müssen gesteckt werden, gar keine Frage, aber es kommt auf das „Wie“ an. Der Weg der für den einen o.k. ist, kann für den anderen Grund verkehrt sein und führt in eine Sackgasse.

Ich empfehle daher jedem Hundebesitzer hinterfragt die Empfehlungen die ihr erhaltet, lasst Euch erklären, warum so oder so. Ein guter Trainer gibt Auskunft. Ein Trainer, dem die Hunde am Herzen liegen, macht sich Gedanken, denn der Weg ist das Ziel. Allgemeine, pauschale Empfehlungen sind schön und gut und die kann man nachlesen. Was ist zum Bespiel, wenn im Freilauf, ohne Leine, der Leinenruck fehlt, die Hand die das Hinterteil zum Sitz runterdrückt, kommt der Hund auch ohne Leinenruck zurück, setzt er sich?

Meine Empfehlung testet es einmal aus.


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