Seit 20.08.1999 bis heute

Mittelhessen, Hundeschule, Regenbogenbrücke, Apportieren, Irish Setter, Ebsdorfergrund, Marburger Land, Marburg, Biedenkopf, LandkreisAm 20.08.1999 fand auf dem Hundeplatz in Cappel die erste Übungsstunde der heutigen „HundeSchule im Grund“ statt, damals noch „dogslearn, die kleine Hundeschule im Ebsdorfergrund„. Somit dürfen wir uns als älteste und erste Hundeschule im Ebsdorfergrund sehen und als eine der Ältesten im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Damals wie heute wird die HundeSchule von den roten Jungs unterstützt, ohne die vieles nicht umsetzbar wäre.

Das Wort „klein“ stand damals schon für kleine Gruppen, da wir Wert auf eine indviduelle Ausbildung jedes Einzelnen legen. Das Wort „klein“ stand damals wie heute für eine Ausbildung aus Berufung und nicht als Beruf, denn „gross“ würde keinen Spass machen und wäre nicht unserer.

Getreu dem Gedanken, dass das Gespann Mensch und Hund, sicher im Alltag und der Öffentlichkeit sein sollte, haben wir nach kurzer Zeit den Hundeplatz verlassen und arbeiten seit dem Mobil.

Mobil bedeutet für uns

wir üben im öffentlichen Verkehrsraum

– es gibt keine Massenabfertigung in Form von grossen Gruppen und

– kein Training unter Zeitdruck, da können aus 60 Minuten Gruppenarbeit auch gerne mal 60 Minuten Gruppenarbeit plus anschliessender Beratung werden. 

Der Schwerpunkt liegt seit 1999 darauf dem Hundebesitzer das Verhalten, die Mimik, die Körpersprache seines Hunde zu erklären und näher zu bringen, genauso ist es uns wichtig, das unsere Kunden zum besseren Handling des eigenen Hundes, die Kommunikation und Interaktion zwischen Hunden lesen und verstehen. Die sind in unseren Augen alles kleine Schritt, um Mißverständnissen im Alltag vorzubeugen und bestensfalls zu vermeiden.

In alle den Jahren haben wir viele Hunde kennengelernt, dem ein oder anderen haben wir vom Einzug in ihr zu Hause bis zum Gang über die Regenbrücke begleiten dürfen. Gerne denken wir an diese Gefährten zurück, oft mit einem lachenden und einem weinenden Augen in Gedenken an die schönen Stunden die wir mit ihnen verbringen durften. Ihr seit Unvergessen und lebt in unseren Herzen weiter.

„Leia“ ein Assistenzhund mit besonderem Auftrag.

Ausstralien Sheperd, Leidenhofen, Assistenzhund, Ebsdorfergrund, Familie

Ausstralien Sheperd, Leidenhofen, Assistenzhund, Ebsdorfergrund, Familie

„Leia“, die Aussie-Hündin einer Famlie in Leidenhofen wird, nach dem Amadeus in Rente gegangen ist als Assistenzhund mit besonderem Auftrag mit Hilfe der HundeSchule im Grund ausgebildet.

„Leia“ soll Hilfe holen wenn das Frauchen einen Asthma-Anfall hat und sich selbst nicht mehr helfen kann. „Leia`s “ Aufgabe ist es mit dem Bringsel in der Schnauze (Bild 2) Menschen, Spaziergänger, Radfahrer, Jäger oder eventuell auch Landwirte auf ihren Maschinen auf die Notsituation ihres Frauchens aufmerksam zu machen und die Menschen zu ihrem Frauen zu führen.

Bitte liebe Menschen da draußen, sollte „Leia“ auftauchen und um Hilfe bitten, folgt ihr, Frauchen könnte in Not sein und irgendwo, im schlimmsten Fall ohnmächtig, liegen.

Unterschied zwischen negativer Strafe und positiver Strafe

Ebsdorfergrund, Hunde, Zentrum, Schule, Mantrailing, Nasenarbeit, Stadttraining, trailen, Welpen, Junghudne, Kurs,

Negativ im Zusammenhang mit Strafe bedeutet nicht schlecht oder böse, sondern „etwas vorenthalten“, es wird etwas angenehmes verwehrt oder weggenommen.  Für den Hund bedeutet es, sein Verhalten brachte nicht das erwünschte Resultat und er wird, bleibt der Mensch konsequent, dieses Verhalten seltener zeigen.

Positive Strafe ist das aktive hinzufügen unangenehmer Konsequenzen.

Folgende Kriterien werden in der Literatur (O´Heare) festgelegt:

  • Die Strafe muss so intensiv sein, dass der Hund erschrickt und sein Verhalten dadurch unterbrochen wird.
  • Die Strafe muss ausnahmslos immer erfolgen, wenn das fragliche Verhalten auftritt
  • Die Strafe muss unmittelbar auf das Verhalten folgen.
  • Der Hund muss eine Verhaltensalternative gelernt habe, mit der er positive Strafe vermeiden kann.

Positive Strafe wird mit den Personen (dem Besitzer, dem Trainer, weiteren anwesenden Personen), den anwesenden Hundenund dem Umfeld z.B. Hundeplatz verknüpft, in dem sie angewandt wird.
Der Hund wird einem Stresslevel ausgesetzt, der ein optimales Lernen blockiert und im schlimmsten Fall verhindert.

Die positive Strafe geht nicht ohne einen negativen Verstärker (Stachelhalsband, Würgehalsband). Es wird das Stachelhalsband, das Würgehalsband etc. entfernt, wenn der Hund das gewünschte Verhalten.

Der Nachteil dieser Form der Ausbildung bei Hund sind Lernblockaden, der Verlust des Vertrauens und der Bindung zum Besitzer: Man kann auf diese Art und Weise Hunde von bestimmten Verhaltensweisen abhalten, aber was bei diesem Ausbildungsweg bedeutend schwieriger ist, den Hund zu bestimmten Verhalten zu animieren.

Das Ergebnis sind gestresste, weniger lernbereite Hunde .

Durch die postive Strafe erfolgt eine verstärkte Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin zusammen mit Endorphinen, die den Körper belastbarer und schmerzunempfindlicher machen. Dies hat zur Folge, dass der Strafreiz verstärkt werden muss.

Zudem besteht die Gefahr, dass diese Hormone einen belohnenden Charakter erhalten können und somit das unerwünschte Verhalten verstärken. (Adrenalienjunkie)

Fazit: Eine erfolgreiche Hundeerziehung sollte überwiegend auf Motivation beruhen. Kommt man ohne Strafe nicht aus, sollte man die negative Form der Strafe der positiven vorziehen.
Für den Lernerfolg ist eine entspannte, vertrauensvolle Atmosphäre wichtig.

Negativ im Zusammenhang mit Strafe bedeutet nicht schlecht oder böse, sondern „etwas vorenthalten“, es wird etwas angenehmes verwehrt oder weggenommen.  Für den Hund bedeutet es, sein Verhalten brachte nicht das erwünschte Resultat und er wird, bleibt der Mensch konsequent, dieses Verhalten seltener zeigen.

Positive Strafe ist das aktive hinzufügen unangenehmer Konsequenzen.

Folgende Kriterien werden in der Literatur (O´Heare) festgelegt:

  • Die Strafe muss so intensiv sein, dass der Hund erschrickt und sein Verhalten dadurch unterbrochen wird.
  • Die Strafe muss ausnahmslos immer erfolgen, wenn das fragliche Verhalten auftritt
  • Die Strafe muss unmittelbar auf das Verhalten folgen.
  • Der Hund muss eine Verhaltensalternative gelernt habe, mit der er positive Strafe vermeiden kann.

Positive Strafe wird mit den Personen (dem Besitzer, dem Trainer, weiteren anwesenden Personen), den anwesenden Hundenund dem Umfeld z.B. Hundeplatz verknüpft, in dem sie angewandt wird.
Der Hund wird einem Stresslevel ausgesetzt, der ein optimales Lernen blockiert und im schlimmsten Fall verhindert.

Die positive Strafe geht nicht ohne einen negativen Verstärker (Stachelhalsband, Würgehalsband). Es wird das Stachelhalsband, das Würgehalsband etc. entfernt, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt.

Der Nachteil dieser Form der Ausbildung bei Hund sind Lernblockaden, der Verlust des Vertrauens und der Bindung zum Besitzer: Man kann auf diese Art und Weise Hunde von bestimmten Verhaltensweisen abhalten, aber was bei diesem Ausbildungsweg bedeutend schwieriger ist, den Hund zu bestimmten Verhalten zu animieren.

Das Ergebnis sind gestresste, weniger lernbereite Hunde .

Durch die postive Strafe erfolgt eine verstärkte Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin zusammen mit Endorphinen, die den Körper belastbarer und schmerzunempfindlicher machen. Dies hat zur Folge, dass der Strafreiz verstärkt werden muss.

Zudem besteht die Gefahr, dass diese Hormone einen belohnenden Charakter erhalten können und somit das unerwünschte Verhalten verstärken. (Adrenalienjunkie)

Fazit: Eine erfolgreiche Hundeerziehung sollte überwiegend auf Motivation beruhen. Kommt man ohne Strafe nicht aus, sollte man die negative Form der Strafe der positiven vorziehen.
Für den Lernerfolg ist eine entspannte, vertrauensvolle Atmosphäre wichtig.

Neuer Welpenkurs gezielt für zukünftige Jagdgebrauchshunde

aportieren, taube, irish setter, jagdhund, Ebsdorfergrund, Welpen, förderung, mittelhessenAuf Wunsch einiger Hundeführer, die einen Jagdhundewelpen ihr Eigenen nennen, bieten wir ab 01.08.2018 einenWelpenkurs mit dem Ziel der Anlagenförderung und der Einführung in den Gehorsam für zukünftige Jagdgebrauchshunde an. Der Kurs beinhaltet 5 Termine und beginnt um 18:00 Uhr.

Ziel des Kurses ist die Förderung

– des Sozialverhaltens

– der Führerbindung – mit Tipps rund um den anfänglichen Gehorsam.

– der jagdlichen Anlagen – durch erste Übungen mit Suchenübungen mit Futter, die Arbeit mit der Reizangel, Förderung der Bringfreude

Die Treffen sind für Welpen von der 9. Woche bis zur ca. 16. Woche dienlich.

Es werden nur Hunde mit gültigen Papieren und Führer mit Jagdschein zugelassen!

Beschäftigt mit der Suche nach Tieren ansonsten ruhig

Bei diesen Temperaturen ist es ruhig und es läuft alles in der Routine, gelegentlich werden wir um Hilfe gebeten wenn es um die Suche nach vermissten Tieren geht oder wie in der letzen Woche nach Rehkitzen, weil die Mahd von Wiesen zur Heugewinnung anstand.

Da auf den am Waldrand gelegenen Wiesen jedes Jahr trotz aller Vorsicht, zu toten Kitzen gekommen ist, war es dem Pächter der Wiese und dem Landwirt besonders daran gelegen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Verluste bei den Kitzen so gering wie möglich zu halten.

Somit machten wir uns mit einigen Helfern und mit „Grünen Licht“ von der ortsansässigen Jägerschaft auf die Suche. Um 13:30 Uhr war klar, geschafft, kein Kitz mit gemäht und wir konnten die Heimfahrt antreten.

 

Man kann nicht so dumm denken, wie andere handeln

Am letzten Wochenende wurde da wieder mal, diesmal auf Kosten meines Kerlchens, der Beweis geliefert. Alle die ihn kennen und die mit ihm üben waren sprachlos.

Was war geschehen?

Am Sonntag ging es schon morgens um 4:45 Uhr los zur Jugendsuche, dass Wochenende vorher hatten wir noch einmal kräftig geübt. Es war alles o.k.  Auch die Wochen vorher haben wir fleissig geübt, alles super. Bei der morgendlichen Besprechung hiess es bitte alle Hunde aus den Autos holen, gesagt getan. Das Kerlchen war unruhig, kaum zu bändigen, versuchte aus der Halsung zu kommen, so hatte er sich schon lange nicht mehr benommen, komisch. Dann hiess es in der Runde sässe eine läufige Hündin. Immer noch komisch, läufige Hündinnen kennt er, damit haben wir geübt. Es ging ins Revier, er sollte suchen, nichts gar nichts tat der kleine Setter, somit durchgefallen. Alle die ihn kennen waren fassungslos. Im Suchenlokal erfuhr ich, dass diese Hündin in der Standhitze sei bzw. auf anraten eines der Richter einem Tierarzt vorgestellt werden sollte , da etwas nicht stimmte.

Noch fragen?

 

Ach und noch was eine Jugendsuche im kniehohen Raps ist auch Blödsinn.

Jeder weiss doch das solche Hunde, wenn sie denn unbedingt geführt werden müssen, weit ab vom Prüfungsgeschehen warten sollten. Dies schreibt auch der JGHV unter den Allgemeinen Prüfngsbedingungen so vor. Dort heißt es „Heiße Hündinnen sindvor Prüfungsbeginn der Suchenleitung zu melden und separat zu verwahren.

Uns hat es die Jugendsuche gekostet.

Vom Finanziellen wollen wir nicht sprechen, dass kann sich jeder ausrechnen insgesamt ca. 1000,00 Euro Prüfungsvorbereitung zzgl. Prüfung.

Fazit, für mich als Erstlingsführer, der alles richtig machen wollte, nöö, danke so was einmal und nie wieder.

 

Hundeführerscheinkurs im Ebsdorfergrund

Anfang April hat der erste Hundeführerscheinvorbereitungskurs in diesem Jahr begonnen, durch die schlechte Witterung später als geplant. Nach ca. drei Monaten wird die Prüfung sein, diese beinhaltet eine schriftliche Sachkundeprüfung, einen Gehorsams- und einen Verkehrsteil. Nähere Informationen hierzu gerne telefonisch, Mobil-Nr. 0162 4645255.

Brut- und Setzzeit beginnt

Die Bruf- und Setzzeit beginnt, nehmt Eure Hunde an die Leine, damit ist nicht die 10-Meter-Schleppleine gemeint, und vor allem bleibt im Feld und Wald auf den befestigten Wegen, umgeht die Ecken von denen ihr wisst, dort ist vermehrt mit Wild, Vögeln etc. zu rechnen. Die Toleranzgrenze für Uneinsichtuge, ob ohne oder mit Hund, sinkt zusehends. Und vielerorts laufen Bestrebungen eines generellen Leinenzwangs (2 m Leine).

Ihr habt es in der Hand.

Das unendliche Thema Paragraph 11 für gewerbliche Hundetrainer

In den letzten Tagen stellte sich die Frage eines Abwesenheitsvertreters für das Hundetraining in einer gewerblichen Hundeschule während eines Hundetrainer-Treffens, worauf niemand eine konkrete Antwort wusste, daher entschloss sich die Runde diese Fragestellung an das jeweilige Veterinäramt weiterzuleiten. Die Antwort des Veterinäramtes Landkreises Marburg-Biedenkopf lautet: Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit einen Abwesensheitsvertreter oder Mitarbeiter einzustellen auch wenn er keinen Paragraph 11 Tierschutzgesetz als Hundetrainer vorweisen kann, aber die vollumfängliche Haftung für den Ablauf des Trainings und alles damit in Zusammenhang stehende liegt dann beim Hundeschuleinhaber bzw. demjenigen der des Paragraph 11 Tierschutzgesetz hat. Zudem muss dem zuständigen Vet.-Amt eine Mitteilung über diese Person mit Name und Anschrift etc. gemacht werden, denn es erfolgt ein geänderter Bescheid des Vet.-Amtes in dem die Daten des Vertreters niedergeschrieben werden.  Sollte der zusätzliche Trainer ebenfalls den 11er haben, erlischt der Haftungsanspruch des Leiters der Hundschule und der Mitarbeiter ist eigenverantwortlich tätig. Fazit für mich, da man nicht so dumm denken kann, wie andere handeln: Wenn Vertretung dann nur jemand mit entsprechenden Erlaubnissen des zuständigen Veterinäramtes.

In dem Zusammenhang noch ein Tip für Interessenten am Unterricht der Hundeschule ihrer Wahl, fragen sie ihre Trainer nach den Erlaubnisbescheide der Veterinärämter und lassen sie sich die Bescheide zeigen.